Warum gerade jetzt?
Wenn Du jung bist, kostet Dich eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur einen Bruchteil dessen, was Du später dafür ausgeben würdest. Mit Anfang 20 hast Du noch fast keine relevanten Vorerkrankungen – das senkt den Beitrag deutlich. Und der Beitrag, den Du heute vereinbarst, bleibt grundsätzlich über die gesamte Vertragslaufzeit kalkuliert.
Übliche Rentenhöhen für junge Menschen
Als Faustwert wird häufig eine BU-Rente von 1.000 bis 1.500 Euro als Einstieg gewählt. In dieser Lebensphase spielt die Nachversicherungsgarantie eine zentrale Rolle: Damit lässt sich die Rente nach Studienabschluss, Berufseinstieg, Heirat oder einem Gehaltssprung ohne neue Gesundheitsfragen anheben.
Beispiel: Was Du heute zahlst, was Du später sparst
Ein 22-jähriger BWL-Student, Nichtraucher, ohne Vorerkrankungen, der 1.500 Euro BU-Rente bis 67 versichert, zahlt netto häufig zwischen 35 und 55 Euro im Monat. Schließt derselbe Mensch erst mit 35 Jahren ab, können es schnell 80 bis 110 Euro werden, plus mögliche Zuschläge.
Mythen rund um die BU für junge Menschen
Mythos 1: „Ich bin gesund, ich brauche keine BU." Tatsächlich werden viele Menschen erst mit Mitte zwanzig oder Anfang dreißig berufsunfähig – häufig durch psychische Erkrankungen oder Unfälle.
Mythos 2: „Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente fängt mich auf." Wer nach 2001 geboren ist, hat nur dann Anspruch auf eine volle Erwerbsminderungsrente, wenn er weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann – auf einen beliebigen Beruf bezogen.
Mythos 3: „Eine Unfallversicherung reicht." Statistisch sind rund drei Viertel aller BU-Fälle durch Krankheiten verursacht – Unfälle machen nur einen kleinen Teil aus.